Ist Ihr Auto noch in der „Spur“?

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Wenn das Auto auf einer geraden Strecke nicht präzise geradeaus läuft, kann das ein Hinweis auf eine schlechte Fahrwerkseinstellung sein. Schon geringfügiges nach links oder rechts ziehen oder unregelmäßig abgefahrene Reifen sind Indizien für eine verstellte Achsgeometrie. 

Klopfende Geräusche auf unebenen Straßen, ein flatterndes Lenkrad oder ungewöhnliche Geräusche beim Kurvenfahren sind eindeutige Hinweise auf Schäden. Diese sollten Sie umgehend vom Fachmann kontrollieren lassen. Die falsche Fahrwerkseinstellung kann nicht nur ganz schön ins Geld gehen. Die meisten Komponenten an den Achsen und Radaufhängungen haben einen direkten Einfluss auf die Fahrsicherheit.

Vorbeugen ist besser
Damit aus kleineren Mängeln keine großen Schäden werden, raten wir zu regelmäßigen Fahrwerksüberprüfungen, alle zwei bis drei Jahre. Nicht alle Defekte machen sich gleich am Anfang bemerkbar. Stoßdämpfer nützen sich allmählich ab, der Verschleiß ist schleichend. Dabei ist das gar nicht ungefährlich, denn schadhafte Stoßdämpfer verlängern auch den Bremsweg und erhöhen somit das Unfallrisiko.

Vorsicht Randstein
Den Auslösern von Fahrwerksproblemen wird vom Lenker häufig nicht genug Aufmerksamkeit beigemessen. Die Klassiker sind die leidigen Berührungen mit Randsteinen. Auch ein kleiner Ausrutscher auf Eis und Schnee kann Defekte verursachen, selbst wenn keine Blechschäden sichtbar sind. In diesen Fällen ist der Schaden oft an einer plötzlich anderen Lenkradstellung erkennbar.

Fachmann muss ran
Um mögliche Mängel rechtzeitig zu erkennen und schwereren Schäden vorzubeugen, muss der Fachmann ran. Bei der Fahrwerksüberprüfung sollte das gesamte Fahrgestell vermessen werden. Die heutige Technik bietet modernste Diagnosegeräte. Reifen, Radaufhängung und Radlager werden dabei genauso auf Herz und Nieren geprüft wie Lenkung, Achsen und Stoßdämpfer.